Schlafzentrum Solingen – Ihr Spezialist für Schlafdiagnostik

Fachkompetenz für gesunden Schlaf

Wir eröffnen ab September  mit 8 Betten in Solingen 
Unsere Homepage befindet sich noch im Aufbau

Achtung:Termine können erst ab 26.8.2026 gebucht werden

Erleben Sie spezialisierte Betreuung und professionelle Diagnostik bei Schlafstörungen in unserem modernen Zentrum. Wir helfen bei Apnoe und Atemaussetzern für Ihre Gesundheit am Tag.

Moderner Gerätepark

Wir verwenden neueste Technik zur präzisen Schlafanalyse und Diagnostik.

Individuelle Behandlung

Personalisierte Therapiepläne speziell auf Ihre Schlafprobleme abgestimmt.

Fachärztliche Leitung

Frau Dr. Bier führt unser Zentrum mit langjähriger Erfahrung in Schlafmedizin.

Modernste Diagnostik trifft Fachwissen

Umfassende Untersuchung bei obstruktiver Schlafapnoe und Schlafstörungen

Das Schlafzentrum Solingen bietet eine hochqualifizierte medizinische Betreuung mit acht Betten und neuester Technologie. Wir fokussieren uns auf die Diagnose und Therapie von OSAS und anderen Schlafproblemen, um Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Leistungen

Weil Sie uns wichtig sind

Schlafmedizin ist ein sehr komplexes Thema. Als ambulantes Schlaflabor versuchen wir Sie stets kompetent und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft behandeln können. Regelmäßige Weiterbildungen auf unserem Gebiet sind selbstverständlicher Bestandteil unseres hohen professionellen Anspruchs

Unser Diagnostik

  • ambulante Schlafuntersuchungen (Polygraphien, Untersuchungen)
     
  • stationäre Schlafuntersuchungen (Polysomnographien) im Schlaflabor

Sie haben noch weitere Fragen oder möchten detailliertere Informationen?
Schreiben Sie uns doch einfach an! Unter Kontakt finden Sie unsere Adresse.

Therapie und Beratung

  • Anpassung und Überprüfung nächtlicher Beatmungstherapien (CPAP / BIPAP)
  • Einleitung konservativer Therapiemaßnahmen:
  • Schlafhygiene
  • Unterkieferprotrusionsschiene (Anpassung durch schlafmedizinische
    Zahnärzte)
  • Rückenlageverhinderung(mittels Weste oder Schlaf-Positions-Trainer)
  • Medikamentöse Therapien bei Nicht schlafbezogenen Atmungsstörungen
  • Zungenschrittmacher

 

Krankheitsbilder im Schlaflabor

Nächtliche Bewegungsstörungen
 

z.B. Restless-Leg-Syndrom, Periodische Beinbwegungen im Schlaf, nächtliche Muskelkrämpfe, Bruxismus, schlafbezogene rhythmische Bewegungsstörungen. Eine Reihe von Bewegungsstörungen im Schlaf können tagsüber zu den verschiedensten Symptomen führen. Entweder leiden die Patienten unter einer Schlaflosigkeit (Insomnie) oder aber unter einer vermehrten Schläfrigkeit (Hypersomnie). Das Restless-Leg-Syndrom zum Beispiel zählt zu den häufigsten neurologischen Krankheitsbildern. Die Lebensqualität der Patienten kann sehr stark
eingeschränkt sein. Oftmals müssen weitere internistische als auch neurologische Erkrankungen ausgeschlsossen werden. Leider werden bis heute diese Krankheitsbilder häufig nicht erkannt oder falsch diagnostiziert. Oftmals muss eine medikamentöse Therapie bei Patienten erfolgen.

Hypersomnie

z.B. Narkolepsie, primäre Hypersomnie, verhaltensbedingter Schlafmangel etc. Diese Patienten leiden unter einer erhöhten Neigung tagsüber einzuschlafen. Jedoch ist diese Phänomen bei anderen schlafmedizinischen Erkrankungen (wie z.B. schlafbezogenen Atmungsstörungen) häufig anzutreffen. Für den schlafmedizinischen Arzt gilt es dies herauszufinden. Die ausgeprägte Tagesschläfrigkeit stellt ein großes Problem für die Patienten da. Häufig müssen diese Patienten langfristig und adäquat von Schlafmedizinern betreut werden. Im Vordergrund steht die medikamentöse Behandlung.

 

Insomnien ( Schlaflosigkeit )

z.B. Anpassungsbedingte Insomnie, psychophysiologische Insomnie, paradoxe Insomnie etc. Die Insomnie (Schlaflosigkeit) ist die häufigste Schlaferkrankung. Zeitweise klagen über 30% der Bevölkerung in ihrem Leben unter ein Insomnie zu leiden. Charakteristisch für die Insomnien ist das gestörte Verhältnis zwischen dem  Schlafbedürfnis und dem subjektiv empfundenen Schlafvermögen des Patienten. Meistens brauchen diese Patienten sehr lange zum Einschlafen, wachen nachts häufig auf und liegen wach. Der Schlaf wird als unerholsam empfunden, obwohl ausreichend Nachtschlaf vorliegt. Die Patienten haben über Tage eine deutliche Einschränkung in Ihrer Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Somit berichten viele dieser Patienten Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen zu haben.
Oftmals entwickeln diese Patienten Verhaltensweisen, welche mit dem eigenen Schlaf nicht kompatibel sind. Die Therapie der Insomnie ist mulimodal. Im Vordergrund stehen verhaltensmedizinische, verhaltenstherapeutische, medikamentöse und psychotherapeutische Konzepte. Diese müssen jeweils individuell mit dem Patienten
besprochen und angepasst werden.

Parasomnien

z.B. Schlafwandel, Albträume, Pavor Nocturnus (nächtliche Angst), REM-Schlaf­Verhaltensstörungen. Der Begriff Parasomnie kommt aus dem griechischen und bedeutet "neben dem Schlaf". Oftmals wird bei diesen Erkrankungen die Schlafqualität nicht direkt beeinflusst, aber von den betroffenen Patienten als sehr belastend empfunden. Man findet diese Erkrankungen häufig im Kindesalter, welche sich bis ins Erwachsenenlater wieder auswachsen. Jedoch gibt es auch Erwachsene Patienten, die unter Parasomnien leiden. Von den Patienten selbst wird die Ekrankung als sehr störend empfunden, wenn nachts Handlungen ausgeführt werden, über diese man keine Kontrolle hat und am nächsten morgen sich nicht mehr erinneren kann. Als Therapie steht am Anfang in den meisten Fällen das ausführliche Gespräch mit den Betroffenen im Vordergrund, sowie Anleitung zur Schlafhygiene. Weiterhin können psychotherapeutische Konzepte wie z.B. Veranlaguns-Stress
Modell, Imagery Rehearsal Therapy als Therapie erfolgen.

 

Zirkadiane Rhythmusschlafstörungen

z.B. Schlafphasenstörungen, unregelmäßiges Schlaf-Wach-Muster, Jetlag, Schlafstörung bei Schichtarbeit Diese Erkrankungen findet man am häufigsten bei Schichtarbeitern. Dies kann zu negativen gesundheitlichen Auswirkungen mit deutlich eingeschränktem Leistungsvermögen am Arbeitsplatz führen. Problem ist, dass der Patient seine Schlafzeiten nicht nach seiner inneren Uhr / Rhythmus ausrichten kann. Somit leiden diese Patienten oftmals unter Schlaflosigkeit oder vermehrter Schläfrigkeit. Zur Diagnostik werden hier Schlaftagebücher eingesetzt. Als Therapie dienen eine strenge Schlafhygiene, ggf. medikamentöse Therapie bzw. Lichttherapie.

 

Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS)

z.B. obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS), zentrale Schlafapnoe, Cheyne-Stokes-Atmung, Hypo­ventilations­syndrome Aktuell geht man davon aus, dass ca. 2-4% der Bevölkerung unter einer schlafbezogenen Atmungsstörung leiden. Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer jedoch wesentlich höher. Oftmals sind die ersten Symptome, welche ein Patient bemerkt das nächtliche Schnarchen bei obstruktivem Schlafapnoesyndrom. Heutzutage weiß man, dass die schlafbezogenen Atmungsstörungen mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) einhergehen. Die Patienten können in Ihrer Lebensqualität deutlich eingeschränkt sein. Typische Beschwerden sind unerholsamer Schlaf, Schnarchen, Atempausen (meistens durch den Bettpartner festgestellt), Schläfrigkeit am Tage & eventuell
erhöhte Einschlafbereitschaft in monotonen Situationen. Die Therapie richtet sich je nach Art der schlafbezogenen Atmungsstörung.

 

Schlafhygiene

Schlafhgiene kann für gewisse Patienten bei unterschiedlichen Schlaferkrankungen sehr hilfreich sein. Hierunter fasst man die Nutzung bestimmter Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen, um einen gesunden Schlaf zu ermöglichen oder zu fördern. Oftmals ist Schlafhygiene ein Bestandteil in der Therapie bestimmter Schlafstörungen (z.B. Insomnie).
Oftmals ist für die Behandlung bzw. Durchführung einer optimalen Schlafhygiene vorher das Führen eines Schlaftagebuches über 4 Wochen notwendig, sodass Ihr behandelnder Schlafmediziner optimale Hygieneregeln für Sie erstellen kann. Folgende Regeln sind Beispiele aus der Schlafhygiene

 

  • Alkoholverzicht: Vor dem zu Bett gehen sollte kein Alkohol mehr zu sich
    genommen werden. In der Regel sollte mindestens 3 h vor dem geplanten
    Schlafengehen kein Alkoholkonsum mehr erfolgen. Zwar haben viele Menschen
    das Gefühl mit Alkohol leichter einzuschlafen, aber die Qualität des Schlafes
    wird massiv beeinträchtigt und kann zu Durchschlafstörungen führen. Wenn Sie
    unter eine Schlafstörung leiden, dann sollten Sie nicht häufiger als 1-2 / Woche
    abends Alkohol trinken.)
  • Koffeinverzicht: Die schlafstörende Wirkung von Koffein (speziell von Kaffee)
    kann bis zu 8-14 Stunden anhalten. Aufgrund dessen sollten Sie 6 bis 8 Stunden
    vor dem Schlafengehen kein Koffein mehr zu sich nehmen.
     
  • Nikotinverzicht: Je nachdem, wann Sie ins Bett gehen, sollte Sie abends auf
    das Rauchen verzichten bzw. am Besten ganz aufgeben. Nikotin hat auf den
    Schlaf eine ähnliche Wirkung wie Koffein.
  • Schwere Mahlzeiten: Größere Mengen an Essen sollten ca. 3 Stunden vor dem
    Schlafengehen nicht mehr zu sich genommen werden
     

Schnarchen (Rhonchopathie)

Streng genommen handelt es sich nach heutigem aktuellem Wissensstand um keine eigen­ständige Erkrankung. Jedoch kann Schnarchen der Betroffenen sozial störend für den Bett­partner sein. Da ein großteil unserer Patienten unser Schlafsprechstunde wegen Schnarchens aufsucht, haben wir diesem einen eigenen Beitrag gewidmet. Dia Angaben zur Häufigkeit des Schnarchens schwanken stark. Mittlerweile geht man davon aus dass jeder zweite Mensch über 40 Jahren schnarcht. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Schnarchen entsteht durch Vibrationen an Weichteilstrukturen an Engstellen im Rachen / Halsbereich (z.B. Weich­gaumen mit Zäpfchen, Zungengrund, Kehldeckel). Nur in seltereren Fällen ist die Nase der auslösende Faktor.

 

Aktuell stehen eine Reihe von Therapiemöglichkeiten zur Behandlung des Schnarchens zur Verfügung:
 

  • Körpergewichtsreduktion
  • Schlafhygiene (Meidung von Alkohol am Abend, Nikotinkarenz, regelmäßiger
    Schlaf-Wach-Rhythmus etc.)
  • Unterkieferprotrusionsschienen (Boil and Bite Schienen, Anpassung durch
    schlafmedizinische Zahnärzte)
  • Rückenlageverhinderung (mittels Weste oder Schlaf-Positions-Trainer)
  • minimal invasive Chirurgie (Radiofrequenztherapie des Weichgaumens,
    Zungengrundes etc.)
     

Für die Therapie mittels Medikamente, Öle, Sprays, Kissen etc. gibt es aktuell keine
wissenschaftlich fundierten Daten, dass dies in der Behandlung des Schnarchens
etwas bringt. Sicherlich muss bei jedem Patienten individuell ein Therapieschema
angepasst werden, dass auf diesen persönlich abgestimmt ist.
 

 

 


 

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